KiD

Kraft in der Dehnung

nach Dr. med. Kurt Mosetter

Über viele Jahre wurde kontrovers diskutiert, ob und in welcher Form Dehnübungen sinnvoll sind.

Studien liefern teils widersprüchliche Ergebnisse. Eines jedoch bleibt unbestritten:

Nachhaltige Stabilität entsteht durch gezielte Kräftigung.

Die entscheidende Frage lautet daher nicht ob gedehnt werden sollte – sondern wie Kräftigung und Dehnung intelligent miteinander kombiniert werden können.

Kraft und Beweglichkeit im Gleichgewicht

Wird Muskulatur überwiegend im mittleren Bewegungsbereich trainiert oder in verkürzten Positionen belastet, entstehen Dysbalancen. Eine funktionelle Dehnung dient hier nicht als isolierte Maßnahme, sondern als Bestandteil eines ausgewogenen Systems.

Je besser Training, Kräftigung und Dehnung den natürlichen Organisationsprinzipien unseres Nervensystems angepasst sind, desto effizienter arbeitet der gesamte Bewegungsapparat.

 

Effizienz durch funktionelle Bewegungsketten

Die höchste Wirksamkeit entsteht dort, wo Kräftigung aus der Dehnung heraus erfolgt – gegen gezielten Widerstand. Bei KiD werden mehrere Muskelgruppen gleichzeitig in funktionellen Bewegungsketten aktiviert. Dabei wird nicht isoliert trainiert, sondern in natürlichen, alltagsnahen Bewegungsmustern.

Entscheidend sind:

  • optimale Bewegungsumfänge (Range of Motion)
  • die Aktivierung von Muskel- und Gegenspielerketten
  • kontrollierte Kräftigung aus verlängerten Positionen
  • Training gegen Widerstand (z. B. Schwerkraft, Band oder manuelle Führung)

So entsteht Stabilität nicht durch Spannung, sondern durch koordinierte Kraftentfaltung im gesamten System.

Ziel der Methode

KiD stärkt den Körper dort, wo Beweglichkeit und Stabilität zusammenwirken. Nicht isolierte Muskelkraft steht im Vordergrund, sondern funktionelle, nachhaltige Leistungsfähigkeit.

heilpraktiker mallorca bild
Vibrationstraining

Galileo-Training

Das Galileo-Vibrationstraining der Firma Novotec zeichnet sich durch eine alternierende Bewegung aus und ermöglicht einen optimalen Trainingsreiz zwischen 5Hz und 33Hz.

Das Trainingsgerät bietet dem Körper bei 5-12Hz eine perfekte Plattform zwischen Entspannung und Regulierung. Bei 13-20Hz findet ein gezieltes schonendes Muskeltraining der gesamten kinetischen Muskelkette statt.

In den Frequenzbereichen über 20Hz können neuronale Schaltkreise sowie autochthone Elemente trainiert werden.

Dadurch gelingt eine optimale Synchronisation des gesamten Bewegungsapparates mit der richtigen Feinjustierung in der Muskulatur.

Auf dem Galileo-Therapietisch lässt sich die durch die Schwerkraft gegebene Last über den Kippwinkel steuern. Demzufolge besteht die Möglichkeit, z.T. auch Menschen mit neurologischen Krankheitsbildern (z.B. M. Parkinson, MS, ALS) zu behandeln. Selbst Senioren im hohen Alter können mithilfe des Galileo-Therapietisches in Kombination mit der Myoreflextherapie effektiver bewegt und therapiert werden.

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